18.08.2026
Den Alltag wieder üben: Neurologische Reha mit eigenem PENNY Trainingsmarkt
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Ungewöhnliches Therapieangebot der Asklepios Klinik Altona
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Realistisches Training für neurologische Patient:innen
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Unentgeltliche Unterstützung von PENNY und Röpke Ladenbau
Hamburg, 18. August 2026. Das gerade neu eröffnete ambulante Neurologische Therapiezentrum (NTZ) im 18. Stock der Asklepios Klinik Altona vereint Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie unter einem Dach. Neben moderner Technik wie KI-gestützten Trainingssystemen, Robotik und Biofeedback zeichnet sich das NTZ durch eine umfassende medizinische Anbindung aus: Die Fachärztinnen und Fachärzte der Neurologie sind direkt im Haus verankert. Zudem wird das Behandlungskonzept konsiliarisch durch Spezialist:innen der Physikalischen Rehabilitation sowie der Psychologie ergänzt.
Ein besonderes Highlight der Einrichtung ist der eigene PENNY-Trainingsmarkt: In einem geschützten, aber authentischen Umfeld trainieren Patient:innen alltägliche Situationen wie das Orientieren zwischen Regalen, Auswählen von Produkten und Bezahlen an der Kasse. Dieses Setting fördert gezielt körperliche, kognitive sowie kommunikative Fähigkeiten für den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben – ein in Deutschland bislang außergewöhnlicher Therapieansatz. Genauso wie die optische Gestaltung des ambulanten Therapiezentrums durch den Graffiti-Künstler Ray de la Cruz.
Nach schweren neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall müssen die Betroffenen verlorene Fähigkeiten mit unterschiedlichen Therapien wie beispielsweise Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder kognitivem Training in verschiedenen Rehabilitationsphasen wieder erlernen. „Wenn im geschützten Rahmen schon vieles gut gelingt, genügt das oft noch nicht zur Bewältigung des Alltags“, sagt Privatdozent Dr. Robert Schulz, Chefarzt der Neurologie der Asklepios Klinik Altona, „Teilhabe ist aber ein immens wichtiger Schritt für die Genesung und das Wohlbefinden der Patient:innen. Einkaufen ist damit ein Puzzleteil zur Selbstständigkeit.“
Im Ambulanten Neurologischen Therapiezentrum Altona wurde daher dieser besondere Ansatz gewählt, kognitive Bewegungsabläufe möglichst alltagsnah zu trainieren. Einkaufen gehört für die meisten Menschen zum Alltag, kann aber zum Beispiel für Menschen nach einem Schlaganfall eine besondere Herausforderung darstellen. Zu den Bewegungen, die in dem Mini-Markt hoch über Hamburgs Dächern trainiert werden, zählen Waren aus dem Regal nehmen, Türen von Kühleinheiten offen halten, während Produkte entnommen werden, Ware aufs Band legen, Geld aus der Geldbörse nehmen. Dazu kommen Übungen der geistigen und motorischen Leistungsfähigkeit wie Orientierung im Raum, Abläufe gedanklich vorstrukturieren, planvoll vorgehen, Gleichgewicht, Koordination, Greifen und Gedächtnistraining („habe ich alles?“). Das geschützte Umfeld ermöglicht das alles ohne den realen Zeitdruck oder eventuelles Unwohlsein, weil andere Einkaufende zuschauen oder ungeduldig reagieren.
Das spielerische Lernen mit dem direkt erkennbaren Nutzen erhöht die Motivation.
Der Trainingsmarkt hat ein bewusst übersichtliches Setting, denn was im Kleinen gut funktioniert, kann dann auf einen großen Markt übertragen werden. Für PENNY ist dieses Engagement weit mehr als die kostenlose Bereitstellung von Ausstattung und Handelskompetenz. Es ist Ausdruck der Unternehmensphilosophie, nah bei den Menschen zu sein. Zum Trainingsmarkt gehören fünf Regale mit einer Gesamtlänge von knapp sieben Metern, ein Bake-off-Regal, ein Zeitungsregal, eine kleine Tiefkühltruhe sowie ein Getränkekühlschrank. Zusätzlich erhält das Reha-Zentrum Einkaufswagen, mehrere Einkaufskörbe sowie Obst- und Gemüse- und Brottüten, um den Einkauf für die Patient:innen möglichst authentisch erlebbar zu machen.
Ergänzt wird das Marktbild durch speziell angefertigte Elemente aus Holz: Die Tischlerei „Die Holzwerkstatt“ von Sean Pielke fertigte eine Kasse mit kleinem Laufband sowie ein beleuchtetes PENNY-Schild aus Holz, das künftig vor dem Trainingsmarkt als Wegweiser dient und die Orientierung innerhalb des Therapiezentrums unterstützt. Andreas Röpke von „Röpke Ladenbau“ übernahm den Aufbau der Regale und stellte die benötigten Ladenbauelemente aus dem Baulager bereit. Beide unterstützen das Projekt unentgeltlich, weil sie von der Idee und dem Nutzen für die Patient:innen überzeugt sind.
Der Grafitti-Künstler Ray de la Cruz hatte den PENNY Markt auf der Reeperbahn mitgestaltet und war aus diesem Grund mit der Idee des Marktes im Reha-Zentrum auf PENNY zugekommen.
Daniel Perpeet, Vorsitzender der Geschäftsleitung der PENNY Region Nord, im Vorfeld der Eröffnung: „Wir sind stolz darauf, Teil dieses Projekts zu sein. Der Ansatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Verbindung zwischen Therapie und gelebtem Alltag ist. Wenn ein PENNY Markt dazu beitragen kann, Menschen nach einem schweren gesundheitlichen Einschnitt ein Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugeben, dann ist das genau die Art von gesellschaftlichem Engagement, die wir gerne unterstützen.“ Mit dem Trainingsmarkt im Reha-Zentrum Hamburg-Altona werde aus einem klassischen Einkaufsort ein Ort des Lernens, Übens und der Zuversicht. Für PENNY sei dies eine außergewöhnliche Form von Nachbarschaft – und ein weiteres Beispiel dafür, wie Nähe im Alltag einen echten Unterschied machen kann.
Über PENNY:
PENNY erzielte 2025 in Deutschland mit rund 2.130 Filialen und rund 31.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 10 Milliarden Euro.
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